Freier Waldorfkindergarten Schwetzingen
ImPäd – Elternstunde

ImPäd – Elternstunde

Für wen?

Kindergarten- und Krippeneltern, Erzieher aus unserer Einrichtung

 

Wann

immer dienstags von 8:15 Uhr bis 9 Uhr

 

Die nächsten Termine:

8. Mai, 12. Juni und 3. Juli 2018

 


Um Was geht es?

anthroposophische Darstellung pädagogischer Themen in Form von Mini-Referaten (20 Minuten) – anschließend Gesprächsrunde zum Kurz-Austausch (weitere 20 Minuten).
Der Themenpool wird aus den von den Teilnehmern gewünschten Themen gespeist oder wird durch die Vortragenden gefüllt – grundsätzliche menschenkundliche Aspekte wie Sinneslehre, biografische Entwicklung und Schwerpunkte der Jahrsiebte werden ebenso berücksichtigt wie aktuelle Themen z.B. „Kinderkrankheiten“ oder „Medien“.

 

Zur Entstehung:

ImPäd ist ein neuer Impuls aus der Zusammenarbeit des Waldorfkindergartens Schwetzingen insbesondere der Leitung Anne Lang mit der Anthroposophischen Ärztin Dr. med. Susanne Hofmeister.

Hier werden Themen aus dem Alltag mit Kindern im Kindergarten oder zu Hause aus den ganzheitlichen Gesichtspunkten der Anthroposophischen Menschenkunde heraus in einem Impulsvortrag von 20 Minuten vorgestellt. Im anschließenden Gespräch werden praktische Erfahrungen, Ideen, Impulse ausgetauscht. Um auch den Kindergarteneltern, die zum Termin verhindert waren, die Möglichkeit zu geben teilzuhaben, wird der Impulsvortrag auf einem YouTube Kanal zur Verfügung gestellt. 

Es liegt in der Natur der Sache, dass in einem Impulsvortrag zu einem Thema immer nur wenige Gesichtspunkte herausgegriffen werden können, die natürlich niemals dem ganzen Thema umfassend gerecht werden können und auch wollen. Es handelt sich ja um einen Impuls zu einem Thema!


Wer:

Dr. Susanne Hofmeister, Ärztin - Anthroposophische Medizin - Biographiearbeit - Fortbildungen - Therapeutisches Coaching und Anne Lang-Juchheim


Kosten:

Die Teilnehmer bezahlen eine Spende pro Treffen, das Honorar von Frau Hofmeister wird vom Verein getragen.

 
 

Bisherige ImPäds auf Youtube

 

ImPäd 1 – Jungen

Der Impulsvortrag ImPäd 1 ist eine Einladung Jungen und Mädchen einmal in ihrer ganzen Unterschiedlichkeit zu betrachten. Dafür haben wir uns als Basis das Aussehen und die Lebensweise von der weiblichen Eizelle und den männlichen Samenzelle genommen. Die Zuhörer waren erstaunt und angeregt zugleich, dass diese vom Körperlichen ausgehende Betrachtungsweise ihnen die Lebens- und Handlungsweise ihrer Jungen und Mädchen ganz neu verständlich machte. 

 

 

ImPäd2 – Mädchen

Wir vertiefen das Thema Jungs und Mädchen, in dem wir schauen, wie der Mensch im allgemeinen und als Frau oder Mann mit den vier Naturreichen in Verbindung steht. In unserem physischen Leib sind wir verbunden mit der Erde, in unserem Lebensleib mit dem Wasser, unser Seelenleib mit der Luft und unser Ich als das Zentrum unserer Seele mit der Wärme. 

 

 

ImPäd 3: Die Sinne – unser Tor zur Welt!

In der anthroposophischen Menschenkunde unterscheiden wir 12 Sinne. Die 4 unteren Sinne – Tastsinn, Lebenssinn, Bewegungssinn, Gleichgewichtssinn? , die v.a. im 1. Lebensjahrsiebt ausgebildet werden, die 4 mittleren Sinne – Geruchssinn, Geschmackssinn, Geruchssinn, Wärmesinn ? für das 2. Lebensjahrsiebt und die 4 oberen Sinne ? Hörsinn, Laut – oder Gestaltsinn, Begriffssinn, Ich?Sinn ? für das 3. Lebensjahrsiebt. Im ersten ImPäd zum Thema gab es ein Impulsreferat zum Tastsinn, dem tiefsten, körperlichsten Sinn, und seiner bedeutungsvollen Verbindung zum höchsten der menschlichen Sinne, dem Ich-Sinn.

Im anschließenden Gespräch zur Pädagogik wurde deutlich, wie die Grenzen, die wir als Eltern und als Erzieher den Kindergartenkindern setzen, in einer tiefen Verwandlung mit dem Sozialempfinden des Menschen zusammenhängen. Bis in die Sprache hinein können wir dies nachempfinden, denn wie die Welt so wird auch unser Gegenüber von uns ertastet, erspürt, berührt. Wieder wurde deutlich, dass ImPäd lediglich einen kleinen gedanklichen Einstieg in ein Thema geben kann.

 


ImPäd 4: 
Der Lebenssinn

Ein gut ausgebildeter Lebenssinn vermittelt, dass ich sicher beheimatet sein darf in mir und in der Welt. Er verschafft unseren Kindern das positive Lebensgefühl, dass alles um uns herum gut ist, wie es ist - und zwar das ganze weitere Leben. der Lebenssinn wird gestärkt durch jede rhythmische Wiederholung. Das ist der Grund, warum es jeden Wochentag wiederkehrend dasselbe Getreide gibt im Kindergarten. Denn Wiederholung schafft Sicherheit und stärkt so die Verbundenheit des Lebendigen mit dem Leib.

Mit der Pflege des Lebenssinns betreiben wir Prävention für die Zukunft.

 

 

 


ImPäd 5: Bewegungssinn

Beim ImPäd 5 wenden wir uns dem Bewegungssinn und seinem Zusammenhang zur Sprachentwicklung zu. Wie hängen Bewegung und Sprache zusammen? Wir werden versuchen tiefer zu verstehen, warum sich in der Gestik und Mimik die Bewegung und die Sprache positiv ergänzen, dagegen die reflexartigen Bewegungen den "Zappelphillip“ beim Zuhören stören. Wir gehen auf die große Bedeutung des Reigens und der Singspiele im Kindergartenalter ein.

 

 

 

ImPäd 6: Gleichgewichtssinn

Die Kindergartenkinder lieben es, den Gleichgewichtssinn herauszufordern: ob im wackeligen Türme bauen, im Balancieren oder Stelzen laufen, im Klettern oder auf einem Bein hüpfen. Wie hängt unser Gleichgewichtssinn den anderen Sinnen zusammen, wie können wir seine Verbundenheit mit unserem Ich verstehen? Als Erwachsene versuchen wir beständig unser inneres Gleichgewicht zu finden, zu halten, wir streben Harmonie an. Ein Gefühl für Harmonie im Leiblichen, die Balance zwischen Instabilität und Ausgewogenheit, zwischen Entwicklung und Sicherheit, das vermittelt uns der Gleichgewichtssinn. 


 

 

ImPäd 7: Die mittleren Sinne

Zu den sogeannanten mittleren Sinnen gehören der Geruchssinn, der Geschmackssinn, der Sehsinn und der Wäremesinn. Sie alle sprechen uns in unserem Gefühlsmenschen an, wie unsere Sprache uns erzählt: „Ich kann jemanden gut riechen! Dem hat man aber die Suppe versalzen! Wenn Du kommst, geht die Sonne auf!" u.v.m. Sie haben ihren Schwerpunkt im Schulalter. Im Kindergartenalter gilt: Sich Zeit nehmen für’s Schmecken, wenige Gerichte richtig gut schmecken und riechen spielt eine entscheidende Rolle für das Ausbilden einer guten Verdauungstätigkeit. Hinschauen auf die Farben und was sie in uns für ein Gefühl hervorrufen unterstützt die Tiefe des Sehsinns. Der Wärmesinn ist im Kindergartenalter noch nicht ausgeprägt. Deswegen ist es gut zu fühlen, ob die Füßlein warm sind, dann ist der ganze kleine Mensch warm. Sein Ich, das direkt über den Wäremsinn wirkt, kann sich bis in die Zehen hinein im Körper wohlfühlen und seinen Platz einnehmen. 


 

ImPäd 8: Ein neuer Blick auf Weihnachten

Wir sehen den Menschen in der anthroposophischen Menschenkunde mit zwei Polen: dem Kopf- und dem Stoffwechsel-Gliedmaßen Pol. In der Mitte ruht ausgleichend das Herz. Die drei Könige in ihrer großen Weisheit und die Hirten in ihrer unschuldigen Einfalt, die beide auf ihre Weise das Christkind suchen und finden, ist das Motto des christlichen Weihnachtens. Können wir neu verstehen, dass auch in uns die Dreikönigsweisheit in der Denkkraft unseres Kopfes, die unbeschwerte Hirtenkraft im Willen unseres Stoffwechsels wohnt und wir das Christkind in uns finden können in der Kraft unseres Herzens?

 

ImPäd 9: Die oberen Sinne

Wir werden die der oberen Sinne betrachten: den Hörsinn, den Gestaltsinn, den Begriffssinn und den Ich-Sinn. Welchen Bezug haben diese Sinne, die biographisch ihren Schwerpunkt in der Jugend haben, zum Kindergartenalter? 
Abschließen werden wir dann das Thema in einer zusammenfassenden Betrachtung aller 12 Sinne. Dabei schauen wir auf die konkrete praktische Umsetzung der Erkenntnisse im Alltag mit den Kindern. 

 

 

 

ImPäd 10: Kranke Kinder

Warum werden unsere Kinder krank? Wie gehen wir mit den heutigen Kinderkrankheiten und dem Fieber um. Wie können wir die Kinder unterstützen wieder gesund zu werden.
Wie können wir den Sinn der fiebrigen Kinderkrankheiten für die Entwicklung unserer Kinder verstehen?

 

 

 

 

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